CCA-Venus-Jury 2021

Expertenjury mit 100% Frauenpower bei den Vorsitzen.
Das Publikum hat immer Recht. Aber was uns alle weiterbringt, ist eine kritische Beurteilung von Qualität und Innovation. Deshalb urteilen in der CCA-Jury ausschließlich Experten über die zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten. Wenn man im Urteil der Konkurrenten die oder der Beste ist, dann ist man es wirklich.

Die diesjährige CCA-Jury besteht aus 2 Runden:

1. Online-Vorjury (26. – 23. August 2021).
Jedes Jurymitglied hat 1 Woche Zeit, die zugeteilten Arbeiten und Kategorien individuell zu bewerten. Dadurch entsteht eine erste, vorläufige, Shortlist, welche in der finalen Jury fixiert wird.

2. Finale Jury (3. September 2021).
Die finale Jury bestimmt die Shortlist und welche Arbeiten mit einer Venus ausgezeichnet werden.

Die Jurykriterien.

Lust auf echte Ideen.
Wir suchen nach Ideen, die uns weiterbringen, relevant und originell sowie ausgezeichnet umgesetzt sind. Ideen, die Standards neu definieren, was ihre Denke, ihre Machart und das Niveau in ihrer speziellen Kategorie oder Branche betreffen. Ideen, die so hervorstechen, bringen auch für ihre Auftraggeber etwas und sie dienen Kreativen wie Auftraggebern künftig als Vorbilder und bringen so die gesamte Branche weiter.

Insbesondere in den ideengetriebenen Kategorien wollen wir heuer einen besonderen Fokus auf die Idee legen, während in den Craft-Kategorien die Umsetzung verstärkt ins Gewicht fallen soll.

Dabei gilt es, je nach Kategorie gewichtet, folgende Fragen als Leitfaden zu beachten, danach zu diskutieren und zu jurieren:

VENUS-Leitfaden.

Die Jurys bewerten jede Arbeit (je nach Kategorie gewichtet) nach dem VENUS-Leitfaden:

V wie Vorbildlich
(Ist die Arbeit außergewöhnlich gedacht und / oder gemacht? Ist sie fresh?)

E wie Emotional
(Schafft es die Arbeit, emotional zu bewegen?)

N wie Nachhaltig
(Hat die Arbeit das Potenzial, Wirkung zu zeigen?)

U wie Umsetzung
(Überzeugt die Arbeit durch ihre handwerkliche Machart?)

S wie Sehens-, Hörenswert
(Soll die Arbeit im CCA-Jahrbuch verewigt werden?)

In den Craft-Kategorien wird hauptsächlich die umsetzungstechnische Brillanz der Ausführung beurteilt.

In der Kategorie „Creative Strategy“ steht die strategische Idee im Vordergrund. Die Jury legt deshalb das Hauptaugenmerk auf die Einzigartigkeit der jeweiligen Kommunikations- oder Markenstrategie, die außergewöhnlich und brillant gedacht sein sollte.

In der Kategorie „Creative Effectiveness“ zählt das Ergebnis einer bereits von der CCA-Jury im Vorjahr (CCA-Venus 2020 und heuer als Ausnahme auch CCA-Venus 2019) mit Shortlist, Bronze, Silber oder Gold ausgezeichneten Arbeit. Die Jury fokussiert sich dabei auf echte Zahlen, da zu diesem Zeitpunkt das kreative Potenzial der Arbeit nachweislich erbracht wurde.

Folgende Awards und Auszeichnungen können vergeben werden.

Shortlist
Für eine gute Arbeit, die sich von anderen abhebt.

Bronze
Für eine überdurchschnittliche Arbeit, die man gerne als Beispiel für gute Werbung nimmt.

Silber
Für eine Arbeit, die in ihrer Kategorie herausragend ist.

Gold
Für eine richtungsweisende Arbeit, an die man sich noch in Jahren erinnern wird.

Grand Prix (Wird von den Juryvorsitzenden bestimmt)
Für DIE Arbeit, die aus allen Goldprämierungen heraussticht.

Kunde des Jahres
Jenes Unternehmen, das die Kreativlandschaft Österreichs aus Sicht der Juryvorsitzenden am stärksten geprägt hat, wird bei der CCA-Awardshow als Kunde des Jahres ausgezeichnet. Ausgenommen sind pro bono Arbeiten und Eigenwerbung.



Der Jury-Modus. Wie wir zu einem ausgezeichneten Ergebnis kommen.

Generell sind die Regeln einfach:

  • die einfache Mehrheit der Stimmen entscheidet:
    Gleichstand der Stimmen wird als einfache Mehrheit zugunsten der Arbeit gewertet.
  • wer an einer Arbeit beteiligt ist (direkt oder indirekt), ist befangen verlässt den Juryraum.
  • Juryvorsitzende dürfen nicht mitstimmen.


1. Runde: 16. – 23. August 2021

Diese Runde bestimmt das Qualitätsniveau für dieses Jahr! Diese findet online via unserem Jurytool statt. Jedes Jurymitglied hat eine Woche Zeit, die zugeteilten Arbeiten anzusehen/-hören und zu bewerten in dem pro Arbeit „Shortlist ja“ oder „Shortlist nein“ vergeben wird. Ist ein Juror befangen (direkt oder indirekt), bitte diese Arbeit über den Button „Befangenheit“ kennzeichnen.

ACHTUNG!
Bitte bei passwortgeschützten Einreichungen (wenn nicht anders angeführt) folgende Zugangsdaten verwenden:

Benutzername: venus2021
Passwort: cca2021

Bei Fragen, etc. bitte an das CCA-Büro wenden: office@creativclub.at

Auswertung
Das CCA-Büro wertet anschließend die Bewertungen aus und erstellt die vorläufige Shortlist. Alle Arbeiten, die zumindest 50% der möglichen Stimmen erhalten haben, sind automatisch auf der Shortlist. Jene mit mindestens 40% stehen am 3. September 2021 ebenfalls zur Diskussion. Die Information mit den Prozent-Angaben liegt den Vorsitzenden vor.

2. Runde: 3. September 2021, ab 9.00 Uhr

Die finalen Jurys sind als Präsenzveranstaltungen geplant und werden an 11 Standorten in Wien sttattfinden. Die Adresse deiner Jury geben wir dir rechtzeitig bekannt.

Coronamaßnahmen
Damit jede Jury ausreichend Platz hat und damit die Abstandsregelungen problemlos eingehalten werden können, finden die Jurys an unterschiedlichen Standorten in Wien statt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Partner, die den CCA hierbei unterstützen!

Eine wichtige Bitte: Gesundheit, Achtsamkeit und wechselseitige Verantwortung sind gerade besonders bedeutend für jede Jurytätigkeit. Daher ist am 3. September 2021 ein gültiger PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder ein tagesaktueller und offizieller Antigen-Test Voraussetzung für eine Teilnahme bei der Jury.

Falls du bezüglich Testmöglichkeiten Unterstützung benötigst, wende dich gerne an das CCA-Büro.

Sollte der worst case eintreten und diese Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein, werden wir die Jurys, wie im Vorjahr, via Zoom-Meetings durchführen.

2a. Diskussion und Finalisierung Shortlist.
Die Vorsitzenden stellen den Jurys die Shortlists vor. Anschließend soll über die Qualität der Arbeiten diskutiert werden. Die Juroren haben auch die Möglichkeit, einzelne Arbeiten per Plädoyer auf die Shortlist zu reklamieren (außer sie sind bei dieser Arbeit im Ausstand) oder von der vorläufigen Shortlist zu wählen.

Alle Arbeiten mit mindestens 40% der Stimmen aus der Vorjury stehen am 3. September online im Jurysystem und können auf diesem Weg nochmals von allen Juroren begutachtet werden. Die Abstimmung erfolgt in allen Fällen mit einfacher Mehrheit.

Im Rahmen dieser Diskussion erstellt die Jury eine endgültige Shortlist mit jenen Arbeiten, die in das CCA-Jahrbuch aufgenommen werden.

2b. Finale Runde: Bestimmung der Veneres.

Diskussionen. Plädoyers.

Prinzipiell soll jede Arbeit auf der Shortlist besprochen werden. Es steht jedem Juror frei, Plädoyers für jene Arbeiten zu halten, von denen er überzeugt ist, dass sie eine Venus bekommen sollten.

Die Abstimmung erfolgt per offenem Voting via Handzeichen.

Ablauf.
1. Die Vorsitzende bestimmt jene Kategorie, welche bewertet wird.
2. Erstellung der finalen Shortlist.
3. Bestimmung ob und welche Arbeit/en Bronze erhalten sollen.
4. Bestimmung ob und welche Arbeit/en Silber erhalten sollen.
5. Bestimmung ob und welche Arbeit/en Gold erhalten sollen.

Reminder.
Die Jury bestimmt, ob Awards vergeben werden. Es können pro Kategorie mehrere Awards jeder Auszeichnungsstufe (Buch, Bronze, Silber, Gold) oder auch keine der jeweiligen Auszeichnungsstufe vergeben werden.

Bei Votings gilt die einfache Mehrheit der stimmberechtigten Juroren.

Die Verschwiegenheitsregel.
Aufgrund des offenen Jurymodus, kennt die Jury auch die Goldgewinner. Mit der Teilnahme an der CCA-Jury verpflichtet sich jeder Juror zur Geheimhaltung der Ergebnisse bis zur offiziellen Präsentation der Gewinner.

Der Grand Prix.
Der Grand Prix ist eine kategorienübergreifende Auszeichnung für DIE Idee des Jahres. Gibt es unter allen Gold-Arbeiten eine ganz besonders herausragende Idee, vergeben wir dafür den Grand Prix: für eine innovative Lösung, eine Umsetzung, die neue Standards setzt, eine herausragende, mutige Leistung innerhalb einer Branche. Der Grand Prix kann von den Jury-Vorsitzenden vergeben werden. Für den Grand Prix gilt Einstimmigkeit. Die Grand-Prix-Sitzung findet gesondert statt, ihr Ergebnis bleibt bis zur Präsentation der Gewinner geheim.

Die Ausstandsregel (gilt für alle Runden der Jurierung).
Ist ein Juror direkt oder indirekt an einer Arbeit beteiligt, muss er in den Ausstand treten. D. h. er ist bei dieser Arbeit nicht stimmberechtigt. Bei allen Diskussionen um Arbeiten, an denen ein Juror direkt* oder indirekt** beteiligt ist, verlässt dieser den Juryraum. Im Anlassfall übernimmt eine Vertretung des Juryvorsitzenden den Jury-Vorsitz.

*Direkte Beteiligung heißt: Der Juror steht selbst in den Credits der jeweiligen Einreichung.

**Indirekte Beteiligung heißt: Der Juror steht in einem Dienst- oder Auftragsverhältnis zum Einreicher oder Auftraggeber der jeweiligen Einreichung (gilt auch für sog. „Fixe Freie“, Freelancer).

Der Jury-Vorsitz.
Jede Jury hat eine Vorsitzende. Die Vorsitzenden leiten die jeweilige Jury, sie moderieren die Diskussion über die Qualität der Arbeiten und fordern dabei die kreativen Standards ein, die der CCA für alle Jurys festgelegt hat. Sie kontrollieren den korrekten, fairen und professionellen Ablauf der Abstimmungen. Sie entscheiden Patt-Stellungen im Streitfall. Die Vorsitzende bestimmt zu Beginn der Jury eine Vertretung, welche im Bedarfsfall (z.B. Vorsitzende ist befangen) die Jury leitet.

Die Juryvorsitzenden sind verpflichtet, Jurymitglieder zur Ordnung zu rufen, wenn gegen die hier vorliegenden Regeln verstoßen wird. Wiederholter Regelverstoß führt zum Ausschluss des Jurors aus der Jury.

Die Streitregel.
Dieses Reglement kann nicht alles regeln – Sonderfälle treten immer wieder auf. Hier ist die Kompetenz der Jury gefragt. Unter der Leitung des Juryvorsitzes versucht sie, bei Reglementdiskussionen und Streitigkeiten eine einvernehmliche Lösung zu finden. Im Zweifel entscheidet sie zugunsten des Einreichers. Bei Patt-Stellungen entscheidet der Juryvorsitzende, ist dieser befangen, entscheidet die Vertretung.

Die Doppelgängerregel.
Doppelgänger sind Arbeiten von mangelnder Originalität und Individualität. Das bedeutet, dass diese Arbeiten in ihrer Gesamtheit ein hohes Maß an Übereinstimmung mit einer bereits bestehenden Arbeit ausweisen. Sie bedienen sich nicht bloß derselben Idee wie die bereits bestehende Arbeit, sondern auch derselben Umsetzung.

Ein Einspruch ist ausschließlich von Mitgliedern der aktuellen CCA-Jury beim CCA-Büro unter office@creativclub.at einzulegen. Dadurch wird auch gewährleistet, dass andere Jurymitglieder nicht im Abstimmungsprozess beeinflusst werden.

Der CCA-Vorstand entscheidet nach Ablauf der Online-Vorjury anhand zumindest eines eingehenden Einspruchs (Vorwurf eines etwaigen Doppelgängers) über die Originalität und Individualität der Arbeit. Die Entscheidung fällt mit einfacher Mehrheit aller abstimmenden Vorstandsmitglieder. Die Entscheidung (egal ob positiv oder negativ) wird nach Einholung etwaiger Gegenargumente des Einreichers vor Beginn der Live-Jury (ggf. Zoom-Jury) dem Einreicher sowie der betreffenden Vorsitzenden durch den Präsidenten des CCA, den Vize-Präsidenten des CCA oder den Geschäftsführer des CCA bekannt gegeben.

Die Eliminierungsregel.
Die Jury kann mit einfacher Mehrheit einzelne Teile einer Serie eliminieren, sofern dadurch die Arbeit nicht verfälscht wird bzw. die Qualität der Arbeit besser dargestellt werden kann.

Teilnahmebedingungen.
Beim CCA-Venus-Award 2021 sind alle Arbeiten zugelassen, die für den österreichischen Markt konzipiert und dort publiziert wurden. Dabei ist es nicht relevant, ob die Arbeiten inner- oder außerhalb Österreichs entstanden sind. Zugelassen sind auch Arbeiten für ausländische Märkte, die am Wirtschaftsstandort Österreich entstanden sind. Arbeiten, die lediglich für Österreich adaptiert wurden, sind nicht zugelassen.

Eigenwerbung.
Im Gegensatz zum Vorjahr kann Eigenwerbung wieder in der jeweiligen fachlichen Kategorie eingereicht werden.

Zu den Teilnahmebedingungen CCA-Venus 2021.

Creativ Club Austria, 2021